Deutschlehrer Klamm gerät unter Druck. Die Schüler seines Leistungs-kurses lasten ihm den Selbstmord eines Mitschülers an. Nur ein Punkt fehlte dem Prüfling zum Bestehen des Abiturs, Klamm hatte ihn verwehrt. Klamm redet gegen eine Mauer des Schweigens, er argumentiert und vertei-digt, er versucht es mit Hohn, mit Bestechung mit Drohungen. Immer mehr verrennt er sich, zerrieben von Ehrgeiz und einem Machtwahn, der sich in blindem Hass und einsamer Verzweiflung Bahn bricht.
Ein beklemmend aktuelles Theaterstück, das direkt im Klassenzimmer gespielt werden kann. Das Stück wurde ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis 2002. Begründung der Jury: Ein kluges, witziges und böses Stück, das Schüler und Lehrer gleichermaßen angeht. Ein einzigartiger, sprachgewaltiger Monolog über die Zwänge von Institution und Tradition, die Schüler und Lehrer als Kriegsparteien einander ausliefert (...).
ab 15 Jahren, mobile Produktion. Auf Wunsch einstündige Nachbereitung.